Tokio Hotel
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Kapitel 49

Zu Hause wurden wir direk von meiner Mum & Steffi empfangen. „Oh mein Gott,er is immernoch so niedlich“,quiekte Mum und nahm Tom ihren Enkel ab. „Und er heißt immernoch Tyler?“,fragte Steffi und ließ sich ihn auf den Arm geben. „Ja…Tyler…gefällt euch der Name?“. „Natürlich…oh,ich bin so stolz auf dich“. Mum nahm mich herzlich in den Arm. „Da is meine jüngste schon Mutter“. Ihr traten die Tränen in die Augen. „Mum,hör’ auf zu flennen“,lachte ich und ging dann mit Tom & Tyler in mein Zimmer.

Wir legten ihn in das kleine Bett und setzten uns danach auf meine Couch.

„Ähm…Vani?“. Ich sah zu Tom. „Ja?“. „Es gibt da noch etwas,worüber ich mit dir sprechen muss“,sagte er kleinlaut und gab mir einen Zeitungsausschnitt. Eigentlich konnte ich es mir schon denken. Ich faltete ihn auf und las:

Hurra! Tom’s Baby is da!“

Laut einer Freundin von Tokio-Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz (19) kam gestern (25.8.2008) um 23:03 Tom’s Sohn auf die Welt…und das ganze 4 Wochen zu früh!

Ob Tom Kaulitz auch mit der Mutter des Kindes ( Valentina Malek,18) zusammen ist,ist noch unbekannt,ebenso der Name des kleinen Kaulitz.

Wir bleiben auf jeden Fall für euch dran und vielleicht verkünden die Eltern ja bald selbst die Geburt des ersten Tokio-Hotel-Kindes!“

Ich musste erstmal tief durchatmen!

„Tom…woher wissen die das schon wieder? Und wer is diese ‚Freundin’ die das angeblich ausgeplaudert haben soll?“. Wütend sah ich zwischen Tom & dem Zeitungsbeitrag hin & her. „Ich weiß es nicht genau,aber ich schätze mal,dass es Janine war…sie war ja gestern auch auf der Party und hat es wahrscheinlich mitbekommen…vielleicht hat es ihr Frido auch erzählt…er weiß ja nichts von der Sache damals mit Janine“,erklärte mir Tom. „Das gibt’s doch nicht…kaum is dein Baby da,schon weiß es die ganze Welt…ich hatte eigentlich gehofft,dass Tyler ohne großen Rummel aufwachsen kann“,seufzte ich. „Ach komm…vielleicht können wir ja ein Interview zusammen geben und dann hat sich die Sache“,schlug Tom vor. „Mhm…ich überleg’s mir“,grummelte ich.

Als Tyler allerdings zu schreien anfing,hellte sich meine Miene auf. Für mich war sein Schreien absolut nichts Schlimmes…eher im Gegenteil! Wenn er schrie,hatte ich das Gefühl,gebraucht zu werden.

Ich stand auf und nahm ihn raus. „Was hat er?“,fragte Tom besorgt. „Weiß nicht…“. Ich checkte seine Windel,aber da war alles ok. „Hunger kann es nicht sein,er hat erst vor ’ner Stunde was bekommen…vielleicht braucht er uns jetzt einfach“. Tom sah mich an. „Ja…das kann sein…“. Wir legten uns hin und plazierten Tyler zwischen uns. Er schloss seine Augen und schlief sofort wieder ein. „Hey…wir sind richtig gute Eltern“,grinste Tom. Ich stimmte ihm lächelnd zu. „Wann müsst ihr eigentlich wieder weg?“,fragte ich. Und ich hasste diese Frage. Ich musste sie viel zu oft stellen. „Das is das Problem…wir sind schon heute Abend wieder weg…“. Tom’s Blick senkte sich. „Ich will gar nicht weg…ich will hier bei dir & Tyler bleiben“,fügte er noch hinzu. „Mhm…lässt sich nicht ändern,Tom“. Ich küsste ihn auf die Wange. „ich könnte aber aus der Band aussteigen“. Stirnrunzelnd sah ich ihn an. „Noch vor ein paar Wochen hast du mir gesagt,dass die Band dir wichtiger is und jetzt willst du sie für mich aufgeben?“,fragte ich skeptisch. „Naja…damals das war pure Panik…ich hatte einfach Angst vor der Verantwortung und so…“,erklärte er. Ich seuzfte. „Aber eins steht fest: wir müssen hier sobald wie möglich raus…also Tyler & ich…ich möchte meiner Mutter nicht im Nacken sitzen mit ihm…sie soll ihr eigenes Leben haben…und sie is erst 38…sie hat ihr Leben ja auch noch irgendwie vor sich und da möchte ich mit Tyler nicht im Weg stehen“,sagte ich. „Ja…wir gucken uns nach einer Wohnung um,aber ich möchte dich auch ungern allein mit ihm lassen…vielleicht können wir ja mit Andi & Holly in eine große Wohnung ziehen…so eine Art WG…“,schlug Tom vor. „Dann bräuchten wir aber mindestens eine 4-Zimmer-Wohnung“. Er nickte. „Wohnzimmer,zwei Schlafzimmer & später für Tyler ein eigenes Zimmer…aber das lässt sich hier in Magdeburg sicher finden…vielleicht können Holly & du schonmal nach Wohnungen gucken,Andi kommt ja mit uns auf Tour…und die geht ja auch nur noch 10 Konzerte,also 5 Wochen lang…danach helfen wir euch“,antwortete Tom und sah zu Tyler. „Okay…dann machen wir das so…hast du Holly & Andi schon gefragt?“,fragte ich dann wieder. „Nee…kannst du ja machen,wenn du willst“,sagte er. Ich seufzte,nickte aber. „Also gut…ich bin mir sicher,die beiden wollen Tyler eh nochmal begucken kommen“,lächelte ich. „Ja,denk’ ich auch“,stimmte mir Tom zu.

Am Abend war es dann auch schon Zeit für den Abschied. „Du meldest dich zwischendurch mal?“,fragte ich Tom skeptisch. „Na klar…bis bald,Schatz…ich liebe dich“. Ich schloss meine Augen und küsste ihn zärtlich.

Nach dem Kuss kam meine Mum mit Tyler auf dem Arm zu uns. „So,da is dein Papa“,sagte sie. Tom nahm ihn ihr ab und knuddelte ihn durch. „Tschüss mein kleiner…“. Er küsste ihn sachte und gab ihn dann mir,bevor er mich nochmal küsste,dann in sein Auto stieg & davonfuhr.

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Kapitel 50

Nun waren die Jungs weg und Holly & ich saßen bei mir im Zimmer und durchkramten sämtliche Zeitungen nach einer 4-Zimmer-Wohnung. „oh man…hätte ich gewusst,dass es so schwer is,eine relativ billige Wohnung zu bekommen,hätte ich die Idee nicht angesprochen“,lachte ich. „Ja…es gibt sowieso kaum Wohnungen in Magdeburg…“,stimmte Holly mir zu. Doch dann sahen wir gleichzeitig die perfekte Wohnung: 4 Zimmer-Wohnung (65 m³ ) im Erdgeschoss mit Garten für 400 € im Monat!

„Denkst du das,was ich denke,Vani?“,fragte Holly. Ich nickte. „Ich denke mal,dass wir die nehme oder?“,fragte ich. „Klar! Guck mal…zu viert eine 4 Zimmer Wohnung…da müsste im Prinzip jeder 100 € im Monat zahlen! Das is der absolute Traum“,schwärmte sie. „Aber richtig…ich ruf da mal an“,. Ich griff schon zum Telefon,da ging Tyler an zu schreien. Seufzend sah ich Holly an. „Na los…geh schon…ich ruf den Vermieter mal an“,sagte sie gutmütig. „Danke“.

Während ich Tyler beruhigte,verfolgte ich Holly’s Gespräch mit dem Vermieter.

Als sie auflegte,gingen wir runter,da Tyler sein Fläschchen brauchte.

„Halt mal bitte“,sagte ich zu ihr und gab ihr Tyler. Während sie mir erzählte,was der Vermieter gesagt hatte,machte ich Tyler’s Flasche fertig.

„Naja…und dann hat die Vermieterin gesagt,dass wir morgen um 13 Uhr die Wohnung angucken kommen können“,beendete Holly ihren Bericht und gab mir wieder Tyler. „Puh…sollten wir nicht erstmal Andi & Tom fragen?“. Ich fing an,Tyler zu füttern und sah dabei Holly an. „Ach Quatsch…die werden schon damit einverstanden sein“,grinste sie. Ich seufzte. „Also gut…dann hol ich dich morgen gegen viertel vor 1 ab…“,sagte ich dann. „Okay..ich muss jetzt aber auch los…Andi wartet bestimmt schon,bin ja mit seinem Auto…bis später“. Wir umarmten uns und dann ging sie.

„So Tyler…jetzt sind wir wieder ganz alleine“,sagte ich zu meinem Sohn. Er sah mich an und schloss dann seine Augen. Er war müde. Ich brachte ihn nach oben und ließ ihn schlafen. Kind müsste man sein…schlafen…essen…schlafen…!

Relativ verschlafen wachte ich dann auch am nächsten Morgen auf. Nachdem ich mindestesn 5 mal nachts aufgestanden war,weil Tyler geschrieen hatte.

Ich stand auf und holte erstmal Tyler aus seinem Bett. „Morgen mein kleiner…so…bleib mal kurz hier,ich geh eben duschen“. Damit legte ich ihn auf mein Bett und deckte ihn zu.

Nachdem ich mich fertig gemacht hatte,ging ich zurück in mein Zimmer. Wohl gerade rechtzeitig,denn Tyler fing wieder an zu weinen. „Och mein kleiner Schatz…du hast Hunger,ich weiß“. Damit nahm ich ihn auf den Arm und ging runter,wo meine Mutter & meine Schwester schon in der Küche saßen.

„Morgen“,sagte ich knapp und machte einhändig die Flasche für Tyler. „Wo hast du es denn so eilig hin?“,fragte Steffi erstaunt. „Ähm…ich muss zu Holly…wir wollten uns treffen“,erklärte ich kurz. Mir bammelte es immernoch davor,meiner Mutter zu erklären,dass ich ausziehen würde. Immerhin war ich ihre jüngste Tochter. Und wenn ich ausziehen würde,würde meine Mutter ganz alleine in dem Haus sein. Es sei denn,Steffi zog wieder hier ein. Dass das nicht der Fall war,erfuhr ich einige Minuten später.

Ich nahm die Flasche und fing an,meinen Sohn zu füttern.

„So,meine Lieb’chen,ich muss dann mal zur Arbeit…Vani?! Dich seh ich heute Abend noch?“,fragte sie. Etwas verwirrt nickte ich. „Natürlich“. „Okay…Steffi,meine Große? Dir wünsche ich einen guten Rückflug! Ich werde dich vermissen,aber ich hab ja noch Vani“. Ich musste schlucken. „Fliegst du zurück zu Paul?“,fragte ich etwas entgeistert. Steffi nickte. „Ja…hier hab’ ich keine Zukunft“,erklärte sie. „Aber du kommst uns besuchen?“. „Na klar…“. „Kinder’s,ich muss…Vani bis heute Abend,Steffi,wir telefonieren heute abend“. Damit verschwand sie aus dem Haus.