Tokio Hotel
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Kapitel 45

Ich war mindestens genau so geschockt wie meine beiden Freundinnen als Georg auf einmal vor uns auftauchte. Und auch er schien recht überrascht. „Du hier?“,fragte Sue,die als erste die Sprache wiederfand.

„Das gleiche könnte ich euch fragen“,antwortete Georg. Dann umarmten wir uns erstmal. „Wieso seid ihr denn schon zurück und was machst du nun hier?“. Ich sah ihn fragend an. „Naja…zum einen is Frido mein bester Freund und zum anderen ha…is Gustav krank.deshalb mussten wir die Tour und so unterbrechen“,erklärte er. Stirnrunzelnd sah ich ihn an. Gustav war also krank?! „Der gut aussehende Typ,der die Party hier schmeißt heißt also Frido“,grinste Sue. „Richtig“,grinste Georg zurück. „Wollen wir uns setzen?“,fragte ich als meine Füße anfingen,weh zu tun.

Wir nahmen dann einfach mal die Sitzecke im Wohnzimmer in Beschlag. Ich saß zwischen Holly und der Sofa-Lehne. Allerdings nich lange,da Frido sich zwischen Lehne und meinem Köper schmiss.

„Na…wie geällt euch die Party?“. Er sah uns erwartungsvoll an.

„Ochjoah…nicht übel“,grinste ich. Geschockt sah er mich an. „Nicht übel? Du weißt schon,wo die Tür is,oder?“,drohte er. Ich lachte. „Klar…“. „Wo is eigentlich der Rest von deiner Band,Georg?“. „Ach…Bill is krank…und die anderen beiden wollten sich erstmal ausruhen“. Sue sah zu mir rüber. Vorhin war doch Gustav krank…und jetzt doch Bill? Also sooo ähnlich waren sich die beiden doch wirklich nicht. Irgendwas stimmte da ganz & gar nicht. Aber mir blieb keine Zeit,noch weiter darüber zu grübeln. Zwei Hände verdeckten meine Augen. Ich stand auf und versuchte zu erraten,wer das war. „Jakob?“. „Och mennooo…“. Ich drehte mich um und fiel Jakob um den Hals. „Hey…meine Güte…bald macht’s peng,was?“. Grinste er und stupste mir freundschaftlich gegen die Schulter. „Ja…allerdings“,lachte ich.

Der Abend verlief sonst mega gut. Nur das,was Georg sich da vorhin zusammengestammelt hatte,ließ mir keine Ruhe.

Als wir m Buffet zufällig aufeinander trafen,zog ich ihn kurz zur Seite. „Sag mal,Georg…weder Gustav noch Bill sind krank,oder?“. Er seufzte. „Ja…den geht’s gut…“. „Warum seid ihr dann schon wieder da?“. „Naja…weil To…“. Ich fuhr zusammen. Ein stechender Schmerz fuhr durch meinen Körper. „Vergiss es“,presste ich raus. „Was denn los?“. Georg sah mich besorgt an. „Vani?“. Ich spürte wie es feucht zwischen meinen Beinen wurde…und das lag nicht an Georg! „Georg…das Baby…“. „Was damit?“. „Man,es kommt!“,zischte ich ihn an. Er riss die Augen auf. „Scheiße…sollen wir ins Krankenhaus?“. Aufgeregt sah er sich um. „Ja verdammt“,fluchte ich. „Oke…SUE! HOLLY! JAKOB!“,brüllte er da auch schon. Die drei kamen samt Frido angerannt. „Was passiert?“,fragte Sue und kam zu mir. „Das Baby kommt“,erklärte ich kurz. „Was?! Aber es is doch viel zu früh“. Holly sah mich besorgt an. „Weiß ich doch selber“. Ich ließ mich langsam sinken,aber Jakob und Sue stützten mich.

„Okay…let’s get a Party,Baby”. Verdutzt sahen wir alle auf und vor uns stand niemand geringeres als…

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Kapitel 46

…Bill! „Bill?! Was machst du denn hier…ich dachte du bist krank“,fragte Frido. Auch Sue,Holly & ich sahen ihn verdutzt an. „Naja…aber was steht ihr alle so angespannt rum?“. „Weil Vani’s Baby kommt“,sagte Sue. Bill riss die Augen auf. „Jetzt schon? Warum seid ihr noch nich im Krankenhaus?“,fragte er aufgeregt. Er kam zu mir und löste Jakob ab. „Ich bin mim Auto da..kommt“. „Da passen aber nur 5 rein…wir sind 8“. „Egal,wir kommen mit meinem Auto hinterher“,sagte Frido zu Holly und Jakob.

Damit verließen Sue,Andi,Bill,Georg & ich das Haus und eilten zu Bill’s Auto. Georg setzte sich hinter’s Steuer,neben ihm Sue und Andi & Bill quetschten sich mit mir auf die Rückbank. „Dann nix wie los“,sagte Georg und fuhr los.

Währenddessen kam eine neue Wehe. Schmerzdurchzogen hielt ich meinen Bauch. „Tut’s sehr weh?“,fragte Andi besorgt. „Ach Quatsch…kitzelt nur…natürlich tut das weh“,fauchte ich ihn an. „Wird alles gut,Vani…nich aufregen“,sagte Bill beruhigend und strich über meinen Kopf. „georg,wielange brauchen wir noch?“,fragte Andi nach vorne. „Viertel Stunde“ war die Antwort. „Was?! So lange? Das halt ich nich aus“,stöhnte ich unter Tränen.

Nach weiteren 20 Minuten,da Georg sich vor Lauter Aufregung verfahren hatte,kamen wir im Krankenhaus an.

In gekrümter Haltung hetzte ich in das Gebäude. „Komm,setz’ dich dahin“,sagte Andi.

Ich sah zu Georg & Sue,die an der Rezeption standen und versuchten,der Frau zu erklären,was los war. Bill stand draußen vor der Tür und schien zu telefonieren.

*** Bill ***

Ich hatte die wichtigsten die jetzt noch fehlten angerufen: Mum & Vani’s Mutter,Gustav & Steffi. Alle sagten,dass die gleich kommen würden.

Ich rannte wieder rein zu Vani. „Und? Wie geht’s jetzt weiter?“,fragte ich sie. „Keine Ahnung…frag die da“,stieß sie wieder unter Schmerzen hervor. Ich sah Georg & Sue fragend an. „Wir müssen warten,bis ein Kreissaal frei wird…es sind wohl gerade alle belegt“,sagte Sue. „Scheiße…“,sagte ich. Alle nickten.

Eine Schwester kam zu uns. „Es is ein Zimmer frei…da können Sie sich erstmal reinlegen…kommen Sie“. Wir halfen Vani auf das schiebbare Bett. „Ich warte draußen,bis die anderen kommen…bis gleich“.

Damit drückte ich Vani noch einen Kuss auf die Wange und ging dann raus.

Ich war mega aufgeregt…bald würde mein erster Neffe zur Welt kommen!

„Bill! Wo is sie?“. Vani’s Mum kam auf mich zu,hinter ihr Steffi. „Keine Ahnung,ihr müsst vorne fragen“,sagte ich kurz. Sie nickten und rannten dann rein.

Wenig später kam dann auch Mum an. Mit Tom.

„Bill! Wo is sie?“. Immer dieselbe Frage. „Weiß ich doch auch nicht…das müssen wir jetzt noch rausfinden“. Mum & ich wandten uns zum gehen,aber Tom blieb stehen. „Jetzt komm,Tom“,sagte Mum. Ich spürte,was los war. „Geh schonmal vor,Mum,WIR kommen gleich“. Sie sah uns kurz an und ging dann rein.

Ich wandte mich zu Tom. „Tom…du musst da rein! Vani braucht dich jetzt…auch wenn ihr nicht mehr zusammen seid…euer Sohn kommt bald auf die Welt“,redete ich schon auf ihn ein. „Nein…Vani’s Sohn kommt auf die Welt,nicht meiner“,sagte Tom bedrückt. „Tom,red’ nich so’n Scheiß…es is euer Fleisch & Blut,was da in Vani’s Bauch rangewachsen is…also komm schon“. „Nein…ich kann das nicht! Ich meine,wir sind nicht mehr zusammen…“. Tom sah traurig aus. „Du liebst sie doch noch,Tom…warum machst du es euch beiden so schwer?!“. Verzweifelt sah ich meinen Bruder an. „Ja,verdammt ich liebe sie noch…aber was wäre das für ein Leben?! Immer zwischen Freundin,Kind & Band hin und her…“. „Ihr schafft das schon…andere paare schaffen das doch auch,also bitte…und jetzt komm...das Baby dadrin will nicht ohne seinen Vater kommen“,grinste ich. „Also gut…abe…“. Ich ließ ihn gar nicht erst aussprechen,sondern zog ihn direkt rein. Gustav rannte uns dnn auch noch hinterher. „Hey…was macht ihr noch hier?“,fragte er ganz außer Atem. „Was klären…und jetzt kommt“.