Tokio Hotel
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Kapitel 33

 

Dann erzählte er mir,dass seine Eltern sich geschieden hatten,als er 3 war und dass seine Mutter direkt danach angefangen hatte,zu trinken. Dass sein älterer Bruder Sebastian dann für ihn und Jakob gesorgt hatte. Und dass er & sein Bruder seitdem Jakob’s bester Freund gestorben war bei seinem Vater lebten.

„Oh Gott…das tut mir Leid“,sagte ich mitfühlend und kippte den bereits bestellten nächsten Feigling herunter. „Ich weiß,du kannst nicht nachvollziehen,wie sich das anfühlt,wenn der beste Freund stirbt“,sagte Jakob noch. Ich nickte seufzend. „Aber ich glaube,es is besser,wenn wir zurück zum Hotel gehen“. Jakob lenkte schnell vom Thema ab. Es schien ihn noch sehr zu beschäftigen. „Mhm…ich würde gerne noch was bleiben“,sagte ich. „Nagut…ich gehe dann schonmal nach Hause…bis morgen dann“. Damit umarmte er mich kurz und verließ dann die Bar.

Ich bestellte mir noch einiges zu trinken. Es war mir wiedermal egal,was mit meinem Baby passieren würde.

Gegen 7 Uhr schmiss mich ver Barkeeper raus,da er die Bar nun schließen würde. Sturzbetrunken wankte ich Richtung Hotel. Allerdings kam ich nicht weit,weil dann auch schon drei recht gut gebaute Männer vor mir standen. Ich wusste nicht,wieso,aber der eine packte mich und würgte mir den Hals,während der andere mir in den Bauch schlug. Ich rang nach Luft und zappelte und versuchte,mit meinen Tritten die Männer zu treffen. Tat ich leider nicht. Also fing ich an zu schreien,woraufhin mir der Mund zugehalten wurde.

„Ey…lasst das Mädel los“. Erschrocken sah ich zur Seite. Dort stand zu meiner Überraschung Gustav. Mit großen Augen sah ich zu,wie zwei der Typen auf Gustav losgingen,der diese aber gekonnt abwehrte.

Seltsamerweise ließen sie mich dann plötzlich los. Ich holte erstmal panisch Luft und ließ mich auf den Boden sinken. „Alles oke?“. Gustav legte seine Hand auf meine Schulter. Durch den Alkohol war mir schwindelig geworden und ich schloss erstmal meine Augen. „Komm,ich bring dich zum Hotel…zu Tom“.

Der stand auch schon besorgt in der Zimmertür.

„Oh Gott Vani!“. Tom stürzte zu mir und nahm mich in den Arm. Dann stieß er mich aber direkt wieder weg. „Hast du Alkohol getrunken?! Vani!“. Er schrie mich an. „Hey! Tom! Halt den Rand…sie wurde gerade verprügelt“,klärte Gustav das Ganze auf. „Und wieso riecht sie dann nach Alkohol?“. Misstrauisch sah Tom mich an. „Wahrscheinlich haben die Kerle zuviel gesoffen“,vermutete Gustav. Ich sah ihn dankbar an. Er wusste genau so gut wie ich,dass ICH getrunken hatten & nicht die Kerle von vorhin. „Mhm…Vani…das tut mir so leid“. Tom schloss mich wieder in seine Arme. Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn. „Komm,ruh dich aus…morgen fahren wir zum Arzt,okay?“. Ich nickte.

Dann trug Tom mich zum bett,bedankte sich bei Gustav und kuschelte sich dann an mich.

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Kapitel 34 

„Okay,Frau Malek,Sie hatten riesen Glück…weder Ihrem Baby noch Ihnen ist etwas zugestoßen. Aber ich bitte Sie inständig,Ihrem Baby zuliebe,schonen Sie sich!“. Der Arzt blickte Tom und mich ernst an. Ich kniff meine Lippen zusammen. Was das bedeuten würde war mir klar: das Ende für mich auf dieser Tour.

„Vani,du musst es wissen,ob du weiterhin auf dieser Tour dabei sein möchtest,oder lieber nach Hause…“. David sah mich besorgt an. Wir saßen in Lobby des Hotels und besprachen die Sache,als Jakob auftauchte.

„Jakob! Hatte ich dir nicht gesagt,du sollst auf sie aufpassen?!“,knurrte David auch schon. Jakob kam zu uns herüber. „Was is denn passiert?“. Er sah zwischen David & mir hin und her. „Valentina wurde gestern verprügelt…was fällt dir ein,sie aus den Augen zu lassen?“,donnerte David weiter. „David!“. Wir sahen ihn manend an. „Oh Gott…das tut mir Leid…hätte ich das gewusst“. Jakob setzte sich neben mich und nahm mich kurz in den Arm. „Moment mal…ihr habt Jakob darauf angesetzt,auf mich aufzupassen?“,fragte ich sauer. Tom schnappte nach Luft. Anscheinend ging dass auf seine Kappe. „Vani…Schatz…wir haben uns nur Sorgen gemacht und wollten nicht,dass dir etwas passiert“. Ich schüttelte den Kopf. „Als ob ich nicht auf mich selber aufpassen könnte…“,murmelte ich. „Okay,Leute,belassen wir es dabei…Jakob,du passt in Zukunft einfach besser auf Vani auf“. David sah Jakob durchdringlich an. Dieser nickte nur betroffen.

 

Dann war die Sache auch schon vergessen & ging im Tour-Stress unter. Wir holten schnell alle Koffer,checkten aus und saßen dann auch schon im Van.

 

„Wohin fahren wir jetzt?“,fragte Bill. Wir mussten lachen,da er diese Frage irgendwie jedes Mal fragte. „Düsseldorf,Bill“,anwortete David schnell,da er gerade telefonierte.

 

So kamen wir auch schon in Düsseldorf an.

„Sooo…da wären wir…Vani,du kannst dir den Tag gestalten,wie du willst,alle anderen kommen mit mir“.

Dann stiegen wir erstmal aus,bezogen die Zimmer und trafen uns danach auf dem Flur. „So…ich bin dann mal weg…tut mir leid,dass ich so wenig Zeit für dich habe“. Tom kam zu mir und nahm mich in Arm. „Ja…macht doch nix...“. Ich kuschelte mich an ihn. „Gut,ich muss dann mal…pass auf dich auf“. Er küsste mich sanft. „Wir sehen uns heute abend…ciao…“. Wir küssten uns nochmal zärtlich.

Als die Jungs dann weg waren,ging ich in Tom und mein Zimmer und setzte mich auf’s Bett. Nachdem ich kurz überlegt hatte,nahm ich das Hoteltelefon und wähle die Nummer von zu Hause.