Tokio Hotel
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Nach dem Konzert rannte ich zu Tom und sprang ihm auf den Arm. „Ich liebe dich“,schrie ich und warf mich an seinen Hals. Lachend fing er mich auf und drückte mich an sich. „Freut dich,dass du ich gefreut hast und ich liebe dich auch“. Wir küssten uns zärtlich.

Müde lagen Tom und ich im Bett und sahen noch ein wenig fern. Allerdings lief nur Scheiße. Kurz bevor Tom ausschalten wollte,hörte ich das Wort „Tokio Hotel“ und „Freundin“. „Halt,warte“,rief ich und nahm ihm die Fernbedienung und machte den Fernseher wieder lauter. „Nach dem letzten Konzert ist klar: Tokio Hotel Gitarrist Tom Kaultiz hat eine Freundin! Den Worten des Managers nach kam es für alle Beteiligten sehr überraschend,dass er es so öffentlich machte…ob das jetzt Fans kosten wird?! Wir wünschen dem Paar jedenfalls viel Glück“. Damit war der Beitrag zuende. „Mir doch egal sob wir dadurch Fans verlieren“,brummte Tom. Er stand auf und legte sich ins Bett. Seufzend machte ich den Fernseher aus und legte mich neben ihn. Tom wusste genau so gut wie ich dass das Ganze morgen noch eine ordentliche Diskussion mit David geben würde. Ich löschte das Licht und kuschelte mich an Tom,von dem allerdings nichts zurück kam. Enttäuscht löste ich mich wieder und schlief schließlich alleine ein.

„Vani,aufstehen…wir müssen weiter“. Etwas erschrocken setzte ich mich auf. Vor mir saß Bill auf dem Bett. „Morgen…“,nuschelte ich und streckte mich erstmal. „Na? Gut geschlafen in der ersten Tour-Nacht?“,fragte Bill grinsend. „Joah..schon irgendwie…wo is Tom denn?“,fragte ich als ich bemerkte,dass mein Freund gar nicht im Zimmer war. „Bei David…wegen der Aktion gestern“,erklärte er mit einer Mitleidsmiene. „Ohje…hoffen wir mal,dass er nicht allzu viel Ärger bekommt“,sagte ich nachdenklich. „Ja…wie geht’s dem Baby?“. Bill suchte Ablenkung. „Gut…denke ich“,grinste ich und strich über meinen leichten Babybauch,wie immer wenn man mich auf das Thema ansprach. „Oh man…ich kann mir gar nicht vorstellen,dass du bald mit so ner mega Kugel rumläufst…und dass dann irgendwann so ein kleiner Mini-Tom oder eine kleine Mini-Vani hier rumläuft“. Bill lächelte als er das sagte. „Ja…mir geht’s ähnlich…“,gab ich zu. „Nagut,ich mach mich dann mal fertig“,fügte ich noch hinzu,hievte mich aus dem Bett und verschwand im Bad.

Als ich mich frisch geduscht und angezogen hatte,packte ich Tom’s und meine Sachen in die Koffer und schleppte sie raus auf den Flur. „Hey,warte,ich helf dir“. Zu meiner Überraschung kam dort keiner der Jungs angelaufen,sondern Jakob. „Das is nett,danke“,bedankte ich mich. „Kein Problem…Schwangeren muss man helfen“,antwortete er grinsend und sah auf meinen Bauch. Ich lachte. „Na wenn das so is“.

Zusammen stiegen wir in den Aufzug und furhen runter,wo ne Bomben-Stimmung herrschte. David und Tom sahen ziemlich schlecht gelaunt aus,Bill mehr verzweifelt und Georg und Gustav gelangweilt. „Da seid ihr ja endlich“,stöhnte David,nahm Jakob einen der Koffer ab und zerrte uns alle dann zum Van. Dort wurden wir von Jakob getrennt,da dieser in einen anderen einsteigen musste.

Die Fahrt war alles andere als angenehm. Tom und David führten eine hitzige Diskussion in der es natürlich um die Sache gestern und um das Baby ging. Gustav,Georg,Bill und ich warfen uns bloß verzweifelte Blicke zu. Wir würden Tom so gerne untersützen,aber so wie wir David kannten würde er das nicht dulden.

Endlich kamen wir in Frankfurt in einem Hotel an. „So,Plan für heute: Vani,du darfst hier rumlaufen aber Jakob wird dich begleiten,alle anderen kommen erstmal mit rein und danach geht’s zu verschiedenen Interview’s und heute Abend ist hier n Konzert…also los,Leute“. Wir stiegen alle aus,ich verabschiedete mich kurz von den Jungs und ging dann mit Jakob los um in der Stadt was interessantes zu finden.

„Lass mal die Straßenbahn nehmen und zu irgendeiner Apotheke fahren“,bat ich. „Wieso?!“. „Hab Kopfschmerzen…und in Gegenwart der Jungs wäre es Selbstmord eine Schmerztablette zu nehmen“,erklärte ich matt grinsend. „Mhm…okay…“. Ganz wohl bei der Sache war Jakob wohl nicht.

In der Bahn setzten wir uns zu einem Mädchen,welches rötliche Haare und sehr punkig angezogen war. Ich fand sie auf Anhieb sympathisch. „Hey…du bist doch die Freundin von Tom Kaulitz da…oder?“. Sie sah mich rätselnd an. Ich verdrehte die Augen. Aus und Vorbei mit der Sympathie. „Ja,bin ich“. „Sorry,ich wollte nicht nerven…kann verstehen,dass du genervt bist“. Überrascht sah ich sie an. „Hi,ich bin Holly“.

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Kapitel 32

 

Lächelnd hielt sie mir die Hand hin. „Vani“. „Jakob“. „Wohnst du hier?!“,fragte ich dann auch gleich. „Nee…nicht mehr…ich bin gerade dabei nach Magdeburg zu ziehen…zu meinem Vater“. „Nach Magdeburg? Da wohnst du doch auch,Vani“,bemerkte Jakob. „Ja…echt cool,dass du dahin ziehst“. Holly lächelte dankbar. „Aber wenn du hier gewohnt hast,weißt du sicher wo es eine Apotheke gibt,oder?“,fragte ich dann voller Hoffnung. „Klar…nächste Station müssen wir aussteigen…da is dann direkt eine Apotheke“.

Gesagt – getan.

Glücklich mit einer Packung Aspirin kam ich aus der Apotheke. „So…ich glaube,hier trennen sich dann unsere Wege…ich muss jetzt nach Mageburg…vielleicht sieht man sich dort ja mal“. Holly sah Jakob und mich an. „Bestimmt…mach’s gut,Holly! Und danke wegen der Apotheke“. Ich umarmte sie. „Ach kein Problem…ich hoffe ich kann auf deine ilfe zurück greifen,wenn du wieder in Magdeburg bist“. „Na klar…ciao“. Sie umarmte Jakob noch kurz und stieg dann in die Bahn Richtung Hauptbahnhof.

„So…was machen wir jetzt?“,fragte ich an Jakob gewandt. „Gute Frage…zum Hotel?“. „Zum Hotel“,nickte ich.

Dort angekommen aßen wir etwas im Speisesaal und verzogen uns dann auf Jakob’s Zimmer.

„Mhm…wie wär’s mit ner kleinen Zimmer-Party heute?“,fragte Jakob mich grinsend. „Keine schlechte Idee…“,antwortete ich ebenfalls grinsend.

Während er kurz duschen ging,warf ich mir schnell eine Kopfschmerztablette ein.

Abends,als die Jungs zurück kamen,überraschten wir sie mit unserem Vorhaben. „Sorry,aber das is keine gute Idee…wir sind totmüde“,sagte Gustav. Enttäuscht blickte ich zu den Twins. „Ja…Gustav hat Recht…aber lieb von euch,dass ihr das geplant hattet“,fügte Bill hinzu. Noch geknickter sah ich zu Georg. „Ich kann mich nur anschließen“.

„Mhm…schade…dann gehen Jakob & ich noch was raus“,sagte ich ein wenig säuerlich. „Macht das…aber denkt dran,morgen um 8 geht’s weiter“,sagte Georg,ganz der Bandpapa. „Jaha“,sagte ich genervt,drückte Tom noch einen Kuss auf und ging dann mit Jakob nach unten. Ich spürte förmlich Tom’s eifersüchtigen Blick im Rücken.

„Gibt das keinen Ärger mit Tom?“,fragte Jakob als wir auf der Suche nach einer Bar waren. „Ach was…da muss er jetzt durch…wir gehen schließlich nur ein bisschen Spaß haben“,beruhigte ich ihn,obwohl ich mir sicher war,dass Tom es nicht freute,wenn ich mit einem für ihn fremden Kerl wegging,den ich selber erst ein paar Tage kannte. Schließlich fanden wir eine Bar. Wir setzten uns rein und bestellten uns erstmal eine Cola. „Oh man…ich hätte nie gedacht,dass das Tourleben als Begleiter so langweilig is“,seufzte ich. „Ejtzt weißt du,wie langweilig es für mich seit Anfang der Karriere der Jungs so geht…“,grinste Jakob. „Wie alt bist du eigentlich?“,fragte ich neugierig. „Für wie alt hälst du mich?“. Seine grün-blauen Augen blitzten mich an. „Mhm…so zwischen 19 & 21“,schätzte ich. Er grinste. „20“,antwortete er dann. „Cool…“. Ich winkte den Kellner zu mir und bestellte für Jakob & mich jeweils einen Feigling. „Vani…du darfst keinen Alkohol trinken“,sagte jakob entsetzt. „Ach Quatsch…“,antwortete ich ihm und erzählte ihm die Geschichte am Anfang der Schwangerschaft. Dann kamen unsere Feiglinge & wir exten sie runter.

„Ja…zum Thema Alkohol fällt mir einiges ein“,sagte er traurig. Ich sah ihn fragend an. „Oke,ich erzähl’s dir“.