Tokio Hotel
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Kapitel 27

 

Das Essen verlief recht witzig bis das Thema Tour aufkam. „Und ihr müsst wirklich für 3 Monate weg?!“,fragte Simone wehmütig. „Mum…mittlerweile müsstest du dich daran gewöhnt haben“,sagte Bill und sah sie an. „Simone…deine Söhne sind doch schon fast 19…sie kommen alleine klar und außerdem is David dabei…und jede Menge Bodyguards. Simone seuzfte. „Und du willst wirklich mit?!“,fragte sie dann an mich gewandt. Ich nickte. „Ja“. „Ach Kind…dann habe ich nicht einmal meine schwangere Schwiegertochter hier“. Sie sah uns wehleidig an. „Wir kommen doch wieder,hm?!“,versuchte ich sie aufzubauen. „Ja…hoffentlich“.

Ich warf einen Blick auf die Uhr. „Schatz,wir müssen allmählich rüber…“. „Ja…wir fahren mal eben rüber…bis nachher“. Damit standen wir auf,zogen unsere Schuhe an und fuhren zu mir.

„Mum?! Steffi?!“. „Sind in der Küche“.

Ich ging mit Tom in die Küche und traf dort wie erwartet meine Mum & Steffi. „Ich geh für 3 Monate mit auf Tour“. Mum verschluckte sich erstmal. „Wie bitte?! Wieso denn das?!“. Sie hustete. Fürsorglich klopfte Steffi ihr auf den Rücken. „Aber Vani…was is,wenn mit dem Baby dann was is?!“. „Mum! Ich bin doch dann nicht alleine und ich bin mir sicher,dass David der erste sein wird,der dafür sorgt,dass es mir gut geht abgesehen von Tom & Bill…von Gustav & Georg ganz zu schweigen“. Mum sah zu Tom. „Okay…aber wenn was is,ruf sofort an,oke?!“. „Ja…ich bin dann mal eben oben Sachen packen“.

Damit verschwand ich in meinem Zimmer und zog den Koffer vom Schrank. Wahllos packte ich irgendwelche Sachen rein und schloss ihn. Als ich beim Aufstehen gegen das Regal stoß fiel mir ein Foto in die Hand. Es war das Ultraschallfoto. Ich lächelte. Auf dem Bild war nicht mehr als ein winziger Punkt zu erkennen. Mittlerweile konnte man sicher schon Hände,Füßchen und vielleicht sogar das Geschlecht erkennen. Ich öffnete den Koffer nochmal und legte das Foto oben drauf.

Als ich wieder runter kam,nahm Tom mir sofort den Koffer ab. „Und du willst wirklich für 3 Monate weg?!“. Mum sah genau so wenig begeistert aus wie Simone. „Frau Malek,ich verspreche Ihnen,ich pass gut auf Vani auf“,ssagte Tom an Mum gewandt. „Ach…nenn mich einfach Verionika,Tom“,sagte Mum lächelnd. „Ähm…oke“. Mum stand auf und nahm mich in den Arm. „Okay…dann wünsch ich dir viel Spaß mit den Jungs…und pass auf dich auf…wenn was is..“. „Ich ruf an,Mum! Und pass du gut auf Steffi auf“,fiel ich ihr ins Wort und wandte mich nun an Steffi. „Ciao Steffi…sei vorsichtig mit dem Baby“. „Ja…du aber auch,näh“. Wir umarmten uns. „Ich melde mich“. Damit gingen Tom und ich aus der Tür und stiegen wieder ins Auto. „Bereit?!“,fragte Tom. „Ja…ich freu’ mich,Schatz“,sagte ich,beugte mich zu ihm rüber und küsste ihn. „Gut…dann lass fahren“. Er nickte und fuhr los.

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Kapitel 28 

Bei den Kaulitz’s angekommen verfrachteten wir den Koffer erstmal im Wohnzimmer. „Sind wieder da“,rief Tom. Wir setzten uns dann zu den anderen.
“Is Bill schon im Bett?“,fragte Tom verwundert,als er bemerkte dass nur Simone & Gordon im Wohnzimmer saßen. „Ja…Sue ist noch oben“,sagte Gordon grinsend. Schlagartig mussten Tom & ich auch grinsen. „Okay,das erklärt alles“,meinte ich dann und trank einen Schluck Wasser. „Wollen wir nach oben…ich mein,wir müssen morgen früh raus und so“. Tom sah mich fragend an. „Ja…okay“. Wir sagten schnell Simone und Gordon gute Nacht und gingen dann in Toms Zimmer.

Ausgezogen lagen wir nebeneinander. Ich kuschelte mich an ihn und küsste seine nackte Brust. Er strich mir sanft über den Kopf. Ich sah zu ihm hoch. „Tom,ich hab Angst“. Er nahm seine Hand weg und legte seinen Arm beschützend um mich. „Wovor?!“,fragte er dann leise. „Davor,dass ich dass nicht schaffe mit dem Baby…wie soll ich das denn hinbekommen mit dem Kind?“. Verzweifelt sah ich ihn an. „Ach Schatz….wir schaffen das schon irgendwie…“.

Durch seine streichelnden Bewegungen schlief ich schließlich ein.

 

Inzwischen saßen wir seit 2 Stunden im Auto und fuhren rum. Ich saß zwischen Tom und Gustav auf der hintersten Rückbank. Vor uns saßen Georg & Bill,ganz vorne David und der Fahrer. Tom war schon eingeschlafen. Ich lauschte währenddessen Gustav’s Crash-Kurs zum Schlagzeuger. „Gustav,ich geb auf,ich werde es nie verstehen“,lachte ich und sah ihn grinsend an. „Weiber“. Er verdrehte die Augen. „Hey!“,beschwerte ich mich lautstark und schlug ihm leicht auf die Schulter. Dann mussten wir lachen.

„Leute,wir sind da“,sagte David da plötzlich. Sofort sahen wir aus dem Fenster. „Vani,kannst du Tom vielleicht wecken,wir anderen gehen schonmal rein ins Hotel“. Damit stieg David mit den anderen 3en aus.

Ich küsste Tom solange sanft ins Gesicht,bis er mich verschlafen ansah. „Wir sind da,Schatz“. Er gähnte erstmal. „Okay…“. Er gähnte erneut.

Wir stiegen aus,schlossen den Van ab und gingen zum Hotel.

„Hallo…Kaulitz,welches Zimmer?!“,fragte Tom ganz sachlich. „213“,war die eben so sachliche Antwort.

Wir stiegen die Treppe hinauf und suchten das Zimmer,was wir schließlich auch fanden.

Wir räumten zuerst mal unsere Sachen ein und schmissen uns dann auf’s Bett. „Man,ich bin mega müde“,seufzte ich und gähnte. „Willst du gleich schlafen,wenn wir auf’m Konzert sind?“. Tom sah mich besorgt an. „Nene,ich komm schon mit…“,versicherte ich ihm. „Okay…dann lass uns mal fertig machen“.