Tokio Hotel
Gratis bloggen bei
myblog.de

Startseite
Zur Story
Gästebuch
Archiv
Abonnieren
WICHTIG!
Design by

Kapitel 21

 

Es vergingen wieder ein paar Wochen. Und in den ganzen Wochen hörte ich kein einziges Wort von Tom. Es enttäuschte mich wirklich. Nur Bill & Gustav hatten sich zwischen durch mal gemeldet.

Nun war wieder Wochenende. Ich saß zu Hause in meinem Zimmer und suchte im Internet nach gebrauchten Babybettchen,als es klopte. „Ja“,sagte ich schlechtgelaunt,ohne zu gucken,wer rein kam. Als ich dann zwei Hände meine Schulter entlangfahren spürte,musste ich grinsen. „Hallo mein Engel“,hauchte Tom mir da auch schon ins Ohr. Ich stand auf und viel ihm um den Hals. „Hiiii“. Er hob mich hoch und fing an,mich sanft zu küssen. Dann drückte er mich nochmal an sich und vergrub seine Nase in meinem Nacken. „Wie geht’s meiner Süßen?“,fragte er & fuhr zärtlich über meinen leichten Babybauch. „Gut geht’s mir…und dir?“. „Auch…danke…im 4ten Monat bist du jetzt,oder?“,erkundigte Tom sich. „Ja…bin ich“,sagte ich. „Oh man…noch 5 Monate“,stellte er fest. „Ja…Wahnsinn…aber du,wieso hast du dich nich gemeldet?“,fragte ich immernoch etwas traurig. „Naja…wir hatten viel zu tun…Interview’s,Fotoshooting…und dann die Sache mit dem Babyladen und so…tut mir Leid,Süße“. Er küsste mich auf die Stirn. Ich seufzte. „Ja…is gut“,sagte ich dann und schmiegte mich an ihn. „Kuschelbedarf?“,fragte Tom grinsend und strich über meine Haare. „Jap“,nickte ich. Wir legten uns auf mein Bett. Er zog mich an sich und küsste mich sanft. „Habt ihr wenigstens was gefunden in dem Laden?“,fragte Tom und strich über meinen Arm. „Naja…schon…aber die Sachen sind da alle so teuer“. Ich hoffte,er würde jetzt von alleine darauf kommen. Kam er aber leider nicht. „Gibt deine Mum was dazu?“. Ich seufzte. „Tom…es wäre schon gut,wenn du vielleicht etwas dazu zahlen könntest“,sagte ich grimmig. „Mhm…okay…ich werde drüber nachdenken,okay?“. Enttäuscht nickte ich. „Und wieso warst du neulich so scheiße am Telefon?“. Tom sah mich mit seinen braunen Augen an. „Naja…du meldest dich wochenlang nicht und dann rufst du mal an,um mich zu fragen was das mit der zeitung soll“,erklärte ich. „Oh Schatz…das tut mir Leid…ich war nur so genervt davon…“. „Jaja…schon gut“,sagte ich nochmals. Tom küsste mich sanft. „Wir schaffen das schon irgendwie,okay?!“,sagte er und strich mir über den Rücken. Ich schloss einen Augenblick die Augen und nickte dann.

_________________________________

Kapitel 22 

 

Abends ging ich mit Tom zu ihm nach Hause. Wir aßen noch mit Bill,Sue,Simone & Gordon zu Abend. „In zwei Wochen geht die Tour los“,schwärmte Bill. Sue und ich sahen uns an. „Und wielange geht sie?“,erkundigte Simone sich. Tom beanwortete ihr schnell die Frage & Simone gab sich damit zufrieden.

 

Als Tom und ich danach in sein Zimmer gingen, sah er mich fragend an. „Was is?!“,fragte ich schnippisch,fegte einen Stapel Fanbriefe von seinem Bett und legte mich drauf. „Du freust dich nicht mal ein kleines bisschen für mich,dass ich meinen Traum leben darf,oder?!“,fragte Tom und sah mich weiterhin kritisch an. Was sollte das denn jetzt?! „Tut mir ja Leid,dass ich vielleicht auch etwas von meinem Freund haben möchte…immerhin trage ich auch dein Baby in meinem Bauch,Tom“,sagte ich mit einer Mischung aus verzweifelt und sauer. „Ja,aber die Fans wollen auch etwas von mir haben,Vani…akzeptier das doch bitte…“. Ich hatte mir wohl echt den falschen Mann geangelt. „Bitte?! Sag mir jetzt nicht,dass deine scheiß Fans dir wichtiger als ich sind…Tom,ich versuche wirklich das zu tolerieren,dass du selten da bist,aber DAS geht nun wirklich zu weit!“. Wütend sah ich ihn an. „Aber wenn wir unsere Fans verlieren,gehen wir pleite…“. Ich stand nun vor Tom. Fassungslos & geschockt. „Tom…ich kenne wirklich keinen Mann,der so vernarrt in seinen Beruf ist,dass er seine schwangere Freundin dafür im Stich lässt…aber bitte…wenn du unbedingt deinem Beruf nachgehen musst,dann mach…aber ohne mich“. Damit verließ ich sein Zimmer & ging zu Bill rüber.

Bill sah mich fragend an,als wir Tom nebenan rumschreien hörten und gleich darauf ein lautes Krachen. „Was is denn bei euch los?!“,fragte Bill dann mit hochgezogener Augenbraue. „Ach…wir haben Stress…“,sagte ich. „Und warum?!“. „Ach…wegen euren Fans und weil ihm die Band anscheinend wichtiger is als ich…und das obwohl ich jetzt schwanger bin und ach…keine Ahnung“. Mir kamen die Tränen hoch. „Das is jetzt nicht wahr oder?!“,fragte Bill,aber ich nickte nur. Er nahm mich in den Arm und küsste sanft meine Stirn. „Das tut mir wirklich Leid,dass mein Bruder manchmal so dumm & naiv sein muss,Vani“,sagte er dann leise. „Ich erwarte ja nicht,dass er für mich die Band aufgibt,aber ein bisschen Fürsorge wäre schon schön“,schniefte ich. „Ja…das verstehe ich total…“. Ich war Bill dafür so dankbar,dass er trotz der Tatsache dass Tom sein Bruder war,“zu mir hielt“. „Komm…magst die Nacht bei mir schlafen?!“,fragte Bill besorgt und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ja…das wäre echt lieb“,antwortete ich. „Okay…komm her“. Er packte mich ins Bett,deckte ihn & mich zu und machte das Licht aus. „Gute Nacht,Kleine“. Er drückte mir einen Kuss auf die Wange,dann schlief ich auch schon ein.