Tokio Hotel
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Kapitel 19

 

Wir gingen weiter zu den Fläschchen,während Andi noch mit dem Bauch kämpfte.

Als wir eine Stunde später rausgingen,waren wir kein bisschen schlauer. Außer der Tatsache,dass Babysachen höllisch teuer waren. „Also eins is klar: da muss Tom mitzahlen…sonst bin ich pleite“,sagte ich niedergeschlagen. „Na…das wird er wohl können…er’s doch fast Millionär“,sagte Andi. „Ja…der meinung bin ich aber auch“,stimmte Sue ihm zu. Ich sah die beiden an. „Ich werd’ ihn fragen“.

Als ich wenig später wieder nach Hause kam,hörte ich die Stimme meiner Schwester im Wohnzimmer. „Bin wieder da“. Mit dem Satz kam ich ins Wohnzimmer. „Hallo Vani“,sagte Steffi. Meine Mum begrüßte mich ebenfalls. Ich setzte mich zu den beiden. „Und?! Wie geht’s?“,fragte Steffi und stellte ihr Glas Rotwein weg. „Gut…und dir…oder euch?“,fragte ich zurück. „Auch“,sagten sie gleichzeitig. Wir mussten alle etwas lachen. „Ach meine zwei großen Mäuse…“,sagte Mum und nahm uns jeweils in einen Arm. Steffi & ich legten unsere Köpfe auf ihre Schulter.

Als ich am nächsten Morgen in die Zeitung sah,schreckte ich zusammen. Auf dem Titelbild waren Andi und ich. In dem Babyladen! Ich riss die Zeitung an mich und las den Artikel durch:

Ist Tom Kaulitz (Gitarrist,Tokio Hotel) etwa wieder vergeben?! An seine damalige Freundin Vani Malek? Insider bestätigten,dass die beiden seit einiger zeit wieder was miteinander zu tun hätten. Und sogar Nachwuchs sei im Anmarsch,was den Besuch von Vani & Kumpel Andreas im Babyladen erklären dürfte. Oder sind die beiden ein paar?!“

Ich war nahe an einem Schreianfall! Ich hasste die Presse! Schon damals,als ich mit Tom zusammen war,mussten wir aufpassen,dass wir nicht erwischt wurden. Und jetzt sollte irgendein Insider der Presse was gesagt haben? Und wer sollte das bitte sein?! Sue? Als ob! Ssauer knallte ich die Zeitung auf den Tisch. „Was denn mit dir los?“. Steffi kam rein und sah mich fragend an. Ich zeigte auf die Zeitung. Schweigend las sie sich den ersten Artikel durch. „Oh shit“,sagte sie dann. „Du sagst es“,seuzfte ich und setzte mich an den Tisch. Steffi setzte sich zu mir. „Kannst du was für dich behalten?“,fragten sie mich nachdenklich. „Klar…worum geht’s?“. „Ich bin auch schwanger!“.

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Kapitel 20 

 

 

Geschockt sah ich sie an. „Von wem?“,fragte ich dann. „Keine Ahnung…da war letzens so ne Party auf den Malediven und…naja…da bin ich halt mit einem im Bett gelandet und ja…“. Sie fing an zu weinen. Ich konnte es nicht glauben. Meine große Schwester war schwanger – genau wie ich! „Scheiß Männer“,schniefte Steffi. „Ja…manchmal sind sie unerträglich“,stimmte ich ihr zu und musste an die Szene auf Bill’s Balkon denken.

Zusammen schimpften wir noch eine Weile über Männer,dann kam Mum dazu und wir erklärten ihr die Lage.

„Oh man…wie sollen wir das schaffen?!“,fragte Mum uns doch etwas verzeifelt. „Is doch egal wie,hauptsache wir schaffen das“,sagte ich grinsend. Die beiden schmunzelten etwas.

 

Es vergingen einige Tage.

Ich hatte mittlerweile immer wieder mit Kotzattacken & Sodbrennen zu kämpfen. Meiner Schwester ging’s ähnlich.

Nun lagen wir zu zweit in meinem Bett und sahen fern,als das Telefon klingelte. „Ich will nich aufstehen“,jammerte ich. „Ich auch nicht…habd as Gefühl,wenn ich aufstehe,muss ich kotzen“,klagte Steffi ebenfalls. Ich stimmte ihr zu. Ich seufzte und kämpfte mich dann zum Telefon. „Ja“,sagte ich schlecht gelaunt. „Hey Schatz…ich bin’s…Tom“. „Hey“,sagte ich immernoch schlecht gelaunt. „Sag mal…weißt du,wer das war mit der Zeitung? Das geht jetzt überall rum“. Ich verdrehte die Augen. „Nee…keine Ahnung…aber schön,dass du dich so um mich sorgst…tschüss“. Ich knallte das Telefon zurück und legte mich wieder neben meine Schwester. „Stress mit Tom?“,fragte sie vorsichtig. Ich überlegte. Hatte ich wirklich Streit mit Tom? Oder was war los? „Keine Ahnung…bin halt grad nicht gut drauf“,antwortete ich ihr dann. „Versteh“,sagte Steffi nur und sah wieder zum Fernseher.

Aber wir blieben nicht lange zu zweit. Da stürmten schon Sue & Andi rein. „Hallo ihr zwei Schwangeren“,sagte Sue. Steffi & ich sahen sie erstaunt an. „Eure Mum hat es uns erzählt…sie is so mega stolz au euch,näh“,sagte Andi und umarmte uns beide. Sue tat es ihm gleich. „Und wie geht’s euch?“,fragte Sue dann direkt. Wir klärten schnell,wer welcher Befindung war & sahen dann zusammen fern.