Tokio Hotel
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Kapitel 17

 

Kurz darauf klingelte es. Tom ging zur Tür und kam kurze Zeit später mit Gustav,Georg & seiner Cousine zurück. Sie war relativ groß,schulterlange blonde Haare und blaue Augen. „Hey Leute…dass is Sarah“,sagte Georg und zeigte auf das Mädchen. „Hallo“,sagte sie schüchtern und lächelte uns an. „Hey Sarah“,sagte Bill und auch wir anderen begrüßten sie. Dann setzten sich alle 4 wieder zu uns. „So…und jetzt?!“,fragte Sue lachend. „Jetzt langweilen wir uns eben zu 7t“,grinste ich. Sie warf mit einem Kissen auf mich,verzeilte sich leider und traf Gustav. Er drehte sich langsam zu Sue um und sah sie böse an. „Asta la vista,Baby“,sagte er mit rauer Stimme und knallte ihr das Kissen zurück ins Gesicht. Ich bekam mich gar nicht ein vor Lachen.

„Aua…hört auf“,japste ich. Aber davon mussten die anderen jetzt lachen.

Es dauerte etwas,bis wir uns alle wieder beruhigt hatten.

„Oh man sind wir albern“,stellte Sue immernoch lachend fest. Danach kuschelte sie sich eng an ihren Freund. „Irgendwie fehlt hier Andi“,bemerkte Tom. Ich sah durch die Runde. Stimmt. Der Wasserstoffblonde Witzbold fehlte. „Ich ruf ihn an“,seufzte Gustav gespielt und nahm sein Handy.

Kurz darauf klingelte es schon wieder. Simone tauchte mit Andi im Wohnzimmer auf. „Meine Güte…full House heute,was?!“,fragte sie erstaunt. Wir grinsten sie nur an. Sie flüchtete darauf hin in den Keller,um die Wäsche ihrer Jungs zu waschen.

„So…was machen wir jetzt?!“,fragte Georg,nachdem wir nun zu 8t im Wohnzimmer saßen. Seine Cousine war ziemlich schweigsam. Seit sie da war,hatte sie nichts gesagt und nur selten gelacht. Ich find sie etwas merkwürdig,aber trotzdem sympathisch. Wir schwiegen uns an. „Mein Gott,Leute...seit wann seid ihr so langweilig?!“,fragte Andi etwas genervt. „Reg dich ab,man“,konterte Tom jetzt ebenfalls genervt. „Hallo…ruhig bleiben“,fuhr Bill dazwischen. Sue und ich sahen uns nur vielsagend an. Anscheinend hatten die Jungs viel Stress im Moment. Sonst würden sie sich jetzt nicht alle so anzicken. „Keine Sorge,Sarah,dass is normalerweise nicht so“,lachte ich und zwinkerte Sarah zu,um die Stimmung zu lockern. Sie musste schmunzeln,sagte aber immernoch nix.

So verging dann der ganze Tag. Zum Schluss hatten wir uns doch noch dazu überwunden,etwas zu tun. Und zwar eine DVD zu gucken.

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Kapitel 18 

Nun war es wieder Montag und die Jungs waren wieder weg.

Ich saß mit meiner Mutter im Wohnzimmer und ging Steffi’s und meine alten Babysachen durch. „Guck mal,dass kannst du doch noch nehmen“,sagte Mum und hielt mir einen rosa Strampler vor die Nase und warf ihn dann auf den Haufen „noch zu gebrauchen“. Auf dem anderen Haufen „kann weg“ lag bisher noch gar nix. „Mum…dass hast du den anderen zwanzigtausend Sachen auch schon gesagt“,stöhnte ich und rieb meine Schläfen. „Ja,Kind,du weißt doch,ich kann nichts wegwerfen“. Ich nickte zustimmend. „Ich merk’s“. Mum warf mir ein Lätzchen ins Gesicht. „Sei bloß still,du“,drohte sie lachend. Jetzt musste ich auch lachen. „Du bist doof“,schmollte ich lachend.

Eine halbe Stunde später saßen meine Mutter und ich erschöpft auf dem Sofa. „So…zu welchem Endschluss sind wir gekommen?“,fragte Mum. „Zu dem,dass ich unbedingt neue Babyklamotten brauch,da mein Baby zu Schade is,um es für diese Sachen zu nehmen“. Mum sah mich schockiert an. „Damit meine ich,dass…diese Klamotten etwas…aus der Mode gekommen sind“,redete ich mich grinsend raus. „Verstehe…wieviel Geld brauchst du?“,fragte Mum und griff zu ihrer Tasche. „Lass stecken…ich bettel einfach Tom an…schließlich is es ja auch sein Kind“,erklärte ich und ließ mich zurück sinken und betrachtete meinen Bauch. Mittlerweile konnte man das leichte Bäuchlein ganz gut erkennen,wenn man hinsah. „Noch 6 Monate“,stellte ich nachdenklich fest. In 6 Monten würde eine völlig unerfahrene Mutter sein. Würde ich diese Aufgabe bewältigen?!

 

„Oh mein Gott…die Sachen sind sooo süß“. Sue stand vor dem Regal mit den Stramplern und starrte ganz verliebt einen rosanen mit kleinen Entchen an. „Ja,Sue,die Sachend sind alle ganz putzig“,stimtme ich ihr ebenfalls verliebt zu. „Boah,Mädels…übertreibt mal nicht“,scherzte Andi. Wir standen zu dritt in einer Baby-Boutique. „Mein Gott,da kriegt man direkt Bock,schwanger zu werden“,schwärmte Sue. „Naja“,brummte Andi. Ich musste lachen. „Andi,ich will dich ja nicht enttäuschen,aber du wirst nie schwanger sein können“,brachte ich unter Lachen heraus. „Achja?! Das sehe ich aber anders…schau her!“. Ich drehte mich zu ihm um. Jetzt musste ich noch mehr lachen. Andi stand da,hatte sich einen Schwangerschafts-Bauch umgebunden und seine Jacke drüber gezogen. „Wann is es denn soweit?!“,fragte Sue ebenfalls lachend. Andi strich sich über den Bauch. „Bald,bald“,sagte er grinsend. Die Frau hinter der kasse schob ihre Brille auf die Nase und sah uns streng an. „Zieh das wieder aus,Andi! Sonst swerden wir hier gleich rausgeworfen“,meinte ich vorsichtshalber. „Och menno“. Schmollend zog er seinen Bauch wieder ab. „Kommt…wir suchen weiter“,sagte Sue und hakte sich bei mir ein.