Tokio Hotel
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Kapitel 13

 

Andi hatte glücklicherweise Zeit und so chillten wir uns an einen See ganz in der Nähe. Sue schloss ihre Augen und ließ den Wind in ihren Haaren spielen. Andi setzte sich ebenfalls entspannt hin. Ich machte es ihnen gleich und ließ meinen Blick über den See und das umliegende Gelände gleiten. Es war total toll hier. Am Seeufer waren ganz viele Weidenbäume,deren Äste teilweise so weit runterhingen,dass sie in den See ragten. An dem kleinen „Strand“ am Ufer waren hier & da ein paar Baumstämme. Die Sonne schien gerade auf den See und blendete uns so. ich ließ mich nach hinten in den Sand fallen. Wir sagten einfach nichts. Schwiegen uns an. Hingen unseren Gedanken nach. Ich dachte an Tom. Was er wohl gerade tat?!

***Tom***

Ich sah aus dem Fenster des Vans und sah die vorbei fliegende Landschaft an. Was Vani wohl gerade tat?! Bill stupste mich an. „Wir halten gleich an ‚ner Tankstelle…“,teilte er mir mit. Ich nickte nur und sah wieder raus.

An der Tankstelle nahm ich mein Handy und rief Vani an. Sie ging aber nicht dran. Etwas verwudnert darüber dass sie mal nicht an ihr Handy ging,rief ich Andi an. Auch hier nichts. Bei Sue das gleiche. Stirnrunzelnd ging ich zu Bill,der an Toiletten stand.

„Hey Bill,weißt du,ob Sue irgendwas mit Vani geplant hatte heute?“. Bill sah mich etwas verwundert an. „Nee…nicht dass ich wüsste…warum?!“,antwortete er. Ich erzählte es ihm kurz. „Hmm…vielleicht sind die drei ja im Kino…soll ja vorkommen“,meinte mein Bruder darauf hin nur und verschwand in den Toiletten.

Ich ging wieder zurück zum Van,wo David drin saß. „Na…“,meinte ich nur. „Was is los? Is was mit Vani nicht in Ordnung?“,fragte David besorgt. Eins musste man David lassen: er war wirklich rücksichtsvoll was uns Bandmitglieder anging. „Doch,doch…alles oke,sie geht bloß nicht an ihr Handy“,sagte ich. „Mhm…vielleicht schläft sie“,überlegte David. „Ja…vielleicht“,sagte ich nur und wartete dann drauf,dass die anderen endlich zurück kämen.

Kurze Zeit später fuhren wir wieder weiter. Diesmal saß ich neben Gustav,da Bill was mit David zu bereden hatte. „Weißt du,wo wir jetzt hinfahren?“,fragte Gustav mich etwas verwirrt als er aus dem Fenster sah. „Mhm…gute Frage…wahrscheinlich zu irgendeinem Interview“,antwortete ich. Gustav nichkte nur.

Nach dem Interview fuhren wir noch zu irgendeinem Fotoshooting und konnten dann endlich ins Hotel. Ich teilte mir diesmal komischerweise das Zimmer mit Gustav,da Bill noch was mit David zu bereden hatte. Ich fragte mich,was das geheimnisvolles war. Und Georg wollte noch ein wenig feiern gehen.

„Oh man,bin ich vielleicht müde…“,sagte Gustav & rieb sich die Augen. „Ja…nicht nur du“,stimmte ich ihm zu. „Wie geht’s Vani?“. Gustav sah fragend zu mir herüber. Sich musste schlucken. Wenn ich das mal wüsste. „Keine Ahnung…sie geht nicht an ihr Handy“. Ich sah ebenfalls zu ihm rüber. „Versuch’s doch nochmal“,ermutigte er mich. „Ja…werd’ ich machen“. Ich stand auf und ging mit meinem Handy zum Wohnzimmerbereich und wählte Vani’s Festnetznummer. „Veronika Malek“. Ihre Mutter. „Hallo Veronika,hier’s Tom…ist Vani da?!“. „Oh…hallo Tom…ja…ich schaue mal nach,ob sie schon schläft“. Ich hörte,wie sie anklopfte und wie Vani ein „ja“ rief. „Alles klar Tom,ich geb sie dir“. „Hey mein Schatz“,hörte ich da auch schon die Stimme meines kleinen Engels. „Hallo Schatz“,antwortete ich.

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Kapitel 14 

*** Vani ***

Ich war überglücklich,Toms Stimme zu hören. „Wie geht’s dir?!“. Ich überlegte kurz. Wie ging’s mir? „Gut…außer die Tatsache,dass ich dich schrecklich vermisse & dich jetzt mehr als alles andere umarmen möchte…und dir?“. Tom seufzte. „Mir geht’s ähnlich…bin nur totmüde & vermisse dich ebenfalls sehr“,sagte er dann wehmütig. „Gibt’s irgendwas neues wegen unserem Baby?“,fügte er noch hinzu. „Nee…ich denke,da is alles in Ordnung“,sagte ich und strich automatisch über meinen Bauch. „Okay…du,ich muss auch schon wieder Schluss machen…Gustav will pennen & ich bin auch totmüde“. Zerknirscht verzog ich meinen Mund. Gut dass Tom das nicht sah! „Ok…dann bis bald…ich liebe dich“,sagte ich etwas resigniert. „Ich dich auch…bye“. Aufgelegt. Etwas verwundert legte ich das Telefon weg. Sonst war Tom auch gesprächiger. Naja…sollte mir Recht sein,da ich auch langsam müde wurde.

 

Am nächsten Morgen weckte mich meine Mutter schon früh. Es waren gerade mal halb 12! Da schliefen normale Leute doch wohl noch! „Morgen Vani…“,sagte sie und rüttelte mich leicht. „Mhm…morgen“,brummte ich. „Was wekcts du mich so früh?!“,fragte ich etwas schlecht gelaunt. „Ich woltle mit dir das erste Babyshopping machen“,sagte Mum begeistert von ihrer Idee. Ich stöhnte. „Um viertel nach 7?!“. „Je früher,desto weniger is los“. „Kein Wunder…weil alle noch schlafen…und außerdem: was soll ich denn kaufen…bin gerade mal im 2ten Monat“. Damit drehte ich mich um und schlief weiter.

 

Dafür wurde ich 2 Stunden später von dem Klingeln meines Handys geweckt. Verschlafen ging ich ran. „Ja?!“. „Hallo Vani…hier ist Paul…wir wollten nur Bescheid sagen,dass wir dich & deinen Freund Tom heute Abend gegen 19 Uhr zum Essen abholen“. Zach,wieder aufgelegt. Ich schrie einmal laut auf. Sofort kam meine Mutter reingestürmt. „Was is los?!“,fragte sie. „Nix“,knurrte ich,worauf hin sie sich schnell wieder verzog.

Müde stand ich auf und machte mich fertig.

Danach machte ich mir Gedanken,wie ich meinem Vater,der nun extra angereist war,erklären sollte,dass Tom wieder weg war. Da half nur eins: Andi musste herhalten!

 

„Vani? Was machst du denn hier?!“,fragte Andi mich dann auch sehr überrascht,als ich halb 7 bei ihm vor der Tür stand. In einem sehr kurzen Rock,mit einer gelöcherten Strumpfhose,Chucks und einem schwarzen Top,wo Buttons drauf waren. Er blickte an mir herunter und musste grinsen. „Du weißt,dass du hier bei Andi stehst und nicht bei Tom“,scherzte er dann. „Ja…du musst heute Abend meinen Freund spielen! Bitteee!“,bettelte ich direkt los. Andi sah mich verdutzt an. „Wieso das?!“. Ich erklärte ihm die Sache. Andi seufzte,als ich fertig war. „Also gut…ich komme!“. Er zog sich schnell ne Jacke an,wir fuhren rekordartig wieder zu mir,wo wenig später mein Vater kam. Ich hatte Andi auf alles nötige vorbereitet. Und da er sowieso fast wie Tom war dürfte das alles wohl kein Problem sein.

Mein Vater öffnete uns die Tür. Neben ihm auf dem Beifahrersitz saß dieses pinke Blondchen und lächelte uns gekünstelt an. Ich könnte kotzen! Andi & ich setzten uns. „Hi Paul“,sagte ich so locker wie möglich. „Hallo“,sagte auch Andi höflich. „Na ihr zwei…dann mal los!“. Masia sagte gar nichts. War auch nicht schlimm. Als Paul während er Fahrt einen Blick durch den Rückspiegel zu Andi & mir warf,legte Andi schnell seinen Arm um mich und meine Hand landete ganz schnell auf seinem Oberschenkel.

 

Wir hielten vor einem Restaurant und gingen rein. Dort wurden wir einem Tisch zugewiesen.

Als wir uns gesetzt hatten griff Andi nach meiner Hand. „Wo is eigentlich Steffi?!“,fragte ich,als ich bemerkte,dass sie nicht da war. „Sie kommt später…hatte noch was zu tun“,erklärte Paul. Masia hatte bis jetzt noch nichts gesagt. Es kam eine Bedienung und stellte uns erstmal êin Glässchen Schnaps hin. „So..auf uns…ihr kennt die Regel?!“. Paul warf uns einen prüfenden Blick zu. „We…welche Regel?!“,fragte Andi verwirrt. „Jedes Paar am Tisch muss den Schnaps trinken & sich danach leidenschaftlich küssen!“. Sofort machte sich Panik in mir breit. Andi küssen?! Tom’s & meinen besten Freund? Auch Andi sah sichtlich verzweifelt aus. Ich atmete ein. Also gut…ein Kuss wird wohl nicht so schlimm sein,oder?! „Okay…dann mal los“,sagte Andi erschreckend locker. Wir tranken den Schnaps. Ich hatte kaum mein Glässchen abgesetzt,da zog Andi mich sanft zu sich und legte seine Lippen auf meine. Er schob seine Zunge vorsichtig dazwischen. Ich ließ mich einfach auf den Kuss ein und spielte mir. Andi’s Hand wanderte ein wenig unter meinen Rock. Schnell drückte ich ihn wieder weg. Wir wollten es ja nicht übertreiben!  

„Also…du bist also Tom?!“. Ich kniff ein wenig meine Augen zusammen. „Ja…der bin“,sagte Andi grinsend. Nun musste auch ich grinsen,auch wenn mir der Kuss noch ganz schön in den Knochen lag. Bevor wir weiter reden konnten,kam Steffi zu uns. „Hallo zusammen…Andi?! Seit wann bist du mit Vani zusammen?!“.