Tokio Hotel
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Kapitel 11

 

Wenig später,als Tom wieder nach Hause gegangen war,klopfte es. „Herein!“,rief ich in de Hpffnung,dass es Tom war. Aber es waren meine Mutter und meine Schwester Steffi. „Mein Gott Schatz…was machst du denn für Sachen?!“,fragte Mum besorgt und nahm mich direkt in den Arm. „Mum…bitte!“,stöhnte ich etwas genervt. Sie lachte und ließ Steffi an mich ran,die mich auch ganz kurz umarmte. Dann setzten sie sich zu mir. „Und?! Wie geht’s euch so?!“,fragte ich,da ich die Frage nach meinem Befinden satt hatte. Sue,Bill,Andi,Gustav & Georg hatten stündlich angerufen,um zu fragen,wie’s mir ging. „Jetzt wieder gut“,lächelte Mum und strich über meinen Kopf. Ich schüttelte den Kopf und sah dann zu meiner Schwester. „Mir geht’s auch gut“,sagte sie grinsend. „Wo sind Paul & Masia?!“,fragte ich,als mir einfiel,dass die ja kommen wollten. Und da Steffi hier war,schloss sich daraus,dass Paul und seine neue Frau auch hier waren. „Unten in der Cafétaria…sie kommen gleich hoch“.

Kaum hatte sie das ausgesprochen,flog die Tür auf und mein Vater und seine Frau kamen rein. Ich erschrak als diese Frau sah. Sie hatte platinblonde Haare,war künstlich braun und überall pink! Pinkes Haarband,pinker Lippenstift,pinke Klamotten! Pink! Die Frau war pink! Mein Blick wanderte zu meinem Vater. Er trug ein buntes Hawaiihemd mit unpassender Bermudahose. Anscheinend sahen Steffi’s und Mum’s Blicke nicht anders aus,jedenfalls lachte Paul erstmal los. „Hallo ihr drei…Veronika? Vani? Das is Masia. Masia,dass sind meine reizende Tochter Vani und meine Exfrau Veronika“. Stille. Masia lächelte schüchtern. „Paul! Wir hatten abgesprochen,dass du solange draußen wartest,bis wir rauskommen“,sagte Steffi sauer. „Entschuldigung…aber ich wollte unbedingt zu meiner kleinen Maus“,sagte er und zeigte auf mich. „Dad!“,sagte ich genervt. „Nix Dad – Paul“. Ich verdrehte meine Augen. „Ich geh jetzt,Schatz. Bis morgen“. Damit drückte meine Mutter mir einen Kuss auf und ging raus. „Ich komm mit“. Steffi folgte meiner Mutter. Paul sah besorgt zu mir. „Oh Mausi…was machst du de..“. „RAUS!“,schrie ich. Mein Vater und seine komische Frau waren jetzt die letzten beiden,die ich jetzt sehen wollte. Erschrocken nickte mein Vater und ging mit Masia raus.

Ich schnaufte,als es wieder klopfte. Ohne ein „herein“ kam ein ein schwarzer Schopf zum Vorschein und gleich danach ein brauner. Bill & Sue. „Hallo“,sagte Bill gutgelaunt und kam ganz rein. Mein Gesicht hellte sich auf. „Was is denn mit dir los? Dein Vater hat uns gewarnt,nicht reinzugehen…hallo erstmal“,sagte Sue und umarmte mich herzlich,was Bill ihr gleich nachtat. „Ach..“,winkte ich ab und erzählte ihnen kurz alles. „Oha…klingt ja nett…“. Ich nickte nur.

Es war Abends. Der Arzt hatte noch ein paar anstrengende Untersuchungen mit mir durchgeführt. Sue & Bill waren auch schon wieder weg,dafür war Tom wieder gekommen. Wir lagen zusammen in meinem Bett und schwälgten in gemeinsamen Erinnerungen. Mitten in einem Satz hielt Tom plötzlich inne und fuhr mit seinen Fingerspitzen über meine Finger. Unsere Finger spielten miteinander. Ich hob meinen Kopf und sah ihn lächelnd an. Tom lächelte total verliebt zurück. „Du…Vani?!“. „Hm?!“. „Ich liebe dich“. Dieser Satz jagte mir einen Schauer über den Rücken & ein mächtiges Kribbeln in den Bauch. „Ich dich auch,mein Schatz,ich dich auch“. Er beugte sich zu mir runter und legte seine Lippen sanft auf meine. Seine Hände fuhren über meine Arme & meine Hüfte,während meine auf seinem Hintern ruhten.

Doch dann klopfte es und der Arzt kam rein. Tom und ich lösten uns schnell aus dem Kuss und richteten uns etwas. Mit einem Grinsen kam der Arzt zu uns. „Nabend zusammen“,sagte er mit seiner tiefen Stimmte. Tom und ich grüßten zurück. „Also…ich wollte Ihnen ja noch Bescheid sagen wegen Ihrem Kind. Und Sie müssen noch eine Vitaminspritze ertragen“,berichtete er. Bei dem Wort „Baby“ hellten sich meine Augen auf. „Zunächst wegen ihrem Baby. Es geht ihm soweit gut,hat keine Schäden genommen und ja…es geht ihm gut…sehr gut sogar“. Ein erleichtertes Lächeln fiel über Tom’s und meine Lippen. „Sie müssen sich wohl sehr schonen in der weiteren Schwangerschaft. Heißt: kein Stress,keine körperliche große Anstrengung und sonstiges…“. Er sah uns durchdringlich an. Tom und ich grinsten uns an. Dann verpasste er mir die Spritze und ließ uns wieder alleine. „Unserem Baby geht’s gut“,wiederholte ich und legte meine Hand auf meinen Bauch. Toms Hand folgte meiner und strich über meinen Bauch. „Und in 7 Monaten werden wir Eltern“,fügte er hinzu. Ich war unglaublich erleichtert,dass es meinem Kind gut ging.

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Kapitel 12 

Zwei Tage später kam ich endlich nach Hause.

Dort warteten schon Bill,Sue,Gustav,Georg & Andi auf mich. Meine Mutter und Tom hatten mich abgeholt.

„Oh Gott…Vani“. Sue umarmte mich direkt. „Schön,dass du wieder da bist“,schloss sich Gustav an. Dann umarmten mich alle anderen.

Tom kam aber gleich,nachdem alle feritg geknuddelt hatten,zu mir und legte seinen Arm um meine Hüfte,als wollte er mich beschützen. Es war ja schon irgendwie süß. „Du solltest lieber gleich ins Bett,Vani“,sagte meine Mum besorgt. Ich verdrehte die Augen,nickte aber brav. „Okay,Leute,tut mir Leid,aber meine Süße hier muss ins Bett“,grinste Tom stolz. Wir sahen in grinsende Gesichter. Alle wussten,wie erleichtert Tom war.

Wir verabschiedeten noch kurz von den anderen und gingen dann nach oben.

Ich zog mir kurz was bequemeres an und legte mich dann hin. „Darf ich?!“,fragte Tom und zeigte auf den freien Platz neben mir. „Klar…komm her“,sagte ich lächelnd. Er zog sich kurz bis auf die Boxershorts aus und legte neben mich. Ich kuschelte mich an ihn . Seine Fingerspitzen glitten über meinen Arm. Ich atmete tief ein und aus. Tom legte seinen Kopf auf meinen Kopf. Es war so schön,dass ich wieder mit Tom zusammen war & wir ein Kind erwarteten. Aber trotzdem hatte ich Angst. Angst vor dem was kommen würde. War ich wirklich bereit,ein Baby zu bekommen? „Was los,Schatz?!“,fragte Tom und strich durch meine Haare. „Ich hab Angst“,sagte ich kleinlaut. „Wovor?“. „Vor dem,was kommen wird…Tom,ich bin doch noch gar nicht bereit,um ein Kind zu kriegen“,sagte ich verzweifelt. Tom seufzte. „Ich weiß leider auch nich,wie es jetzt weiter gehen soll. Aber du…?!“. Er sah mich mit Hundeaugen an. „Was denn?!“. „Ich würde gerne mit dir zusammen wohnen“. Ich musste erneut lächeln. „Gerne,Tom. Aber dann bist du so oft weg…wegen der Band und so“,sagte ich etwas bedenklich. „Naja…vielleicht können wir ja mit Bill & Sue zusammen ziehen…die sind doch auch zusammen“. Ich stutzte. „Seit wann das denn?!“,fragte ich etwas ungläubig. „Seit ca. einem Jahr,Vani! Haben sie dir etwa auch nix davon erzählt?!“. Ich schüttelte den Kopf. „Is ja lustig“,meinte ich dann sarkastisch. „Unheimlich“,gab Tom zurück. „Da muss ich Sue unbedingt mal drauf ansprechen“,nahm ich mir vor. „Aber erstmal ruhst du dich aus,Schatz…versprich’ mir das,während ich weg bin“. Ich sah schnell zu ihm. „Du fährst wieder weg?!“. „Ja…morgen abend“,gestand Tom mit leise & traurig. Meine Stimmung war im Keller. „Na super…dann freu’ ich mich jetzt schon auf die restliche Schwangerschaft“,murmelte ich. „Aber den letzten Moant der Schwangerschaft nehm’ ich mir gaaanz bestimmt frei“,versprach er mir. Ich sah ihn nur ungläubig an. Als ob David Jost DAS erlauben würde…!

 

Am nächsten Abend war’s dann auch schon soweit. David Jost stand im Wohnzimmer der Kaulitze,um die Jungs abzuholen,die wie gewöhnlich länger brauchten. Ich hatte meine Mutter überedet,morgens zu Tom zu fahren,um die letzten Stunden mit ihm zu verbringen.

Aber nun standen wir zu 3t im Wohnzimmer. „Und? Wie geht’s dir,Vani? Alles wieder okay mit Baby und so?“,fragte David Jost höflich. „Ja…alles wieder in Ordnung…muss mich halt nur schonen“,antwortete ich eben so höflich. „Das freut mich…“. Wir lächelten uns an.

Dann kamen auch schon die Zwillinge die Treppe runter. „Let’s go“,sagte Tom cool und lässig,aber man sah ihm an,dass er am liebsten bei uns bleiben würde. Er nahm mich nochmal in den Arm und küsste mich sanft,bevor er seinen Bruder an mich ran ließ. „Ciao Vani…wir telefonieren“. Wir umarmten uns lange und gingen dann alle zum Van draußen. Dort küsste Tom mich nochmal zärtlich und stieg dann zu Bill in den Van,der auch schon losfuhr. Simone & ich winkten noch eine Zeit,bevor ich mich auch von ihr verabschiedete. Ich hatte da noch was zu erledigen.

 

„Oh…hallo Vani…das is ja eine Überraschung“. Eine verwunderte Mutter von Sue stand vor mir und bat mich rein. „Sue is oben…aber sag’ mal…wie is es so,schwanger zu sein?!“. Ich musste grinsen. „Bis jetzt ganz angenehm“,erklärte ich lachend. „Oh…dann freu’ dich auf den 7ten bis 9ten Monat…da weißt du gar nicht wohin mit dem Bauch“. Wir lachten. „Also wie gesagt: Sue is oben“. Ich nickte und stieg die schmale Treppe zu Sue’s Zimmer hoch. Dort klopfte ich an und wartete. „Kannst reinkommen,Mum“. Schmunzelnd trat ich ein. Sue’s braunes Haar tauchte vom Bett hervor. „Oh…hey Vani“. Sie stand auf und drückte mich kurz. „Was treibt dich in diese gottverdammte Gegend?“. Ich brauchte einen Moment,bis ich checkte,dass es ein Zitat aus „Schuh des Manitu“ war. „Die Tatsache,dass meine beste Freundin hier wohn,die mir unbedingt was erzählen muss“,grinste ich. Sue sah mich schuldbewusst an. „Tom hat’s dir erzählt,oder?!“. Ich dachte kurz nach. „Mehr oder weniger,ja“. Nun sah Sue mich fragend an. „Naja…er hat den Vorschlag gemacht,dass wir vier,also Tom,Bill,du und ich,zusammen ziehen und da hab ich ihn gefragt,warum ausgrechnet wir vier und ja…da hat er’s halt gesagt“. Wir setzten uns auf’s Bett. „Ja…tut mir Leid,dass wir euch das verschwiegen haben…nur wir dachten halt,es gäbe sonst Stress,weil wir ja eigentlich nur befreundet waren“. Ich musste lachen. „Ach Sue…guck mal…anfangs waren wir beide,Tom und Bill auch nur Freunde und aus Tom und mir is trotzdem ein Paar geworden“. Sie lächelte schüchtern. „Aber trotzdem…“. Ich schüttelte lachend den Kopf und nahm sie in den Arm. „Aber freut mich,dass ihr so glücklich seid“,sagte ich dann lächelnd. Sie nickte zustimmend. „Und wie geht’s dir so mit dem Baby?!“. „Ja…sehr gut“,grinste ich. „Sag’ mal…wollen wir irgendwie mit Andi oder so weg?!“,fragte Sue mich dann auch schon. Ich überlegte kurz. „Ja…von mir aus“. Wir grinsten uns dann und gingen los.