Tokio Hotel
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Kapitel 7

Am nächsten Tag stand ich schon früh auf,machte mich fertig und ging zu den Kaulitz’s. Als ich dort ankam stand der Bandwagen vor der Tür. Wollten sie etwa schon wieder fahren?! Aus dem Haus hörte man eine hitzige Diskussion.

Also klingelte ich etwas zaghaft. Die Tür wurde mir von Simone aufgemacht,die ziemlich verzweifelt aussah. „Hallo Vani…komm rein…is allerdings ne schlechte Stimmung hier“,sagte sie. Ich betrat das Haus. „Was is denn los?!“.

Damit gingen wir ins Wohnzimmer,wo ich von 5 Augenpaaren neugierig angeguckt wurde. Die vier Jungs und David Jost,der Produzent der Band. „Hey Vani“,sagte Bill endlich. Die anderen begrüßten mich auch. „Und du bist also schwanger?!“,fragte David. Ich verdrehte die Augen. „Ja…Problem damit?!“. „Ehrlich gesagt ja…das würde dem Image der Jungs überhaupt nicht gut tun“,sagte er. Ich schnappte nach Luft. „Ihnen geht’s auch wirklich nur darum“,sagte ich dann zickig. „Vani…keep cool“,sagte Tom und umarmte mich von hinten. Mir blieb fast der Atmen weg. „Vani…nimm’ das nicht persönlich,aber ein Baby würde jetzt vieles durcheinander bringen…aber trotzdem herzlichen Glückwunsch“,sagte er lächelnd und hielt mir die Hand hin. Naja…dann wollte ich mal nicht so sein. „Danke“,sagte ich ebenfalls lächelnd und drückte kurz seine Hand. „Und ihr wollt jetzt wirklich fahren?!“,fragte ich dann etwas wehmütig. „Was?! Nein…David wollte uns nur darüber aufklären,wie’s jetzt weitergeht und so“,erklärte Gustav. „Achso“. Ich nickte. Tom tippte mich von hinten an. „Kommst du mal kurz mit nach oben?!“,fragte er mich. Ich sah ihn etwas verdutzt an,nickte aber und folgte ihm.

Wir gingen in sein Zimmer und setzten uns auf sein Bett. Erwartungsvoll sah ich ihn an. „Vani?!“. „Ja?!“. „mhm…mir is…mir is in den letzten Wochen was aufgefallen…“. „So?! Was denn?!“,fragte ich und versuchte ein wenig sauer zu klingen. „Dass ich dich noch liebe…und zwar mehr als alles andere…Vani…ich wollte eigentlich nicht Schluss machen…nur ich hatte Angst,dass ich dich wegen der Band vernachlässigen muss und hatte halt so den Gedanken,dass du halt relativ schnell über mich hinweg kommen würdest und so“. Ich sah ihn an,als wäre er ein Außerirdischer. „Jetzt guck mich nich so an,sondern küss mich“. Er zog mich zu sich und küsste mich gaaanz sanft. Ich schloss meine Augen und ließ diesen Kuss einfach geschehen. Tom schlang seine Arme um mich und löste seine Lippen von meinen. Sanft lächelten wir uns an. „Ich liebe dich auch,Tom“,hauchte ich glücklich. Er grinste. „Und dieses kleine Monster hier kriegen wir schon bewältigt“,sagte er liebevoll und strich über meinen Bauch. „Hoffen wir’s“,antwortete ich.

„HUHU! Vani?! Hörst du mir überhaupt zu?!“. Tom stand wedelnd vor mir. Ich schrak zusammen. Ich hatte nur einen Tagtraum…!

„Ja…natürlich…klar…“,stammelte ich noch verwirrt. „Also…ich wollte halt mit dir über dieses Essen mit deinem Vater da sprechen“,sagte Tom. „Ja…was damit?“. „Naja…ach…egal..vergiss es“. Verwirrt sah ich ihn an. „Vani…ich…“.

Bevor er weitersprechen konnte,platzte Andi rein. „Hey Tom…wo is deine neue Schnalle,die du gestern geknallt hast?!“. Sein Blick fiel auf mich. „Vani?!“. Verdutzt sahen Andi und ich uns an,dann zu Tom. Der warf einen hektischen Blick zu mir. Das war wie ein Schlag ins Gesicht. Tom hatte am Wochenende Sex mit einer anderen! Ich hatte das Gefühl,als würde sich meine Kehle zuschnüren. Ich sprang auf. Tom versucte mich noch zurück zuhalten. Er stand dicht vor mir. Wir sahen uns direkt in die Augen. Ich konnte aus seinen Augen eine Mischung aus Verzweifelung und Angst sehen. „Ich hasse dich,Tom“,sagte ich eiskalt,schob mich an ihm & Andi vorbei und rannte die Treppen runter.

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Kapitel 8 

 

Ich knallte die Haustür von den Kaulitz’s hinter mir zu und rannte los. Nie wieder wollte ich zurück zu diesem Mistkerl! Und dieses Monster in mir woltle ich auch nicht! Nein! Ich wollte einfach nur Vani Malek sein,die 18 Jahre alt war und glücklich & zufrieden!

Außer Atem kam ich schließlich irgendwo an. Ich rang erstmal nach Luft. Es war eine winzige Brücke im Dunkeln. Um mich herum waren nur Bäume und ich der Ferne hörte ich Schafe blöken.

Ich setzte mich auf die niedrige Brücke,die vielleicht 1,80 hoch war und über einen kleinen Bach führte,der unter mir plätscherte. Etwas weiter entfernt sah ich ein Tankstellen-Schild leuchten. Abtreibung war zu teuer,dann musste eben Alkohol her!

Ich ging rüber und kaufte mir zwei Flaschen Wodka. Die dürften erstmal reichen. Der junge Tankstellenwirt sah mich etwas verwundert an,gab mir aber die Sachen.

Ich setzte mich zurück an die Brücke und öffnete die erste Flasche,von welcher ich gut die Hälfte weg exte. Da ich nichts gegessen hatte wirkte die Flasche recht bald bei mir und ich sah bereits alles verschwommen und war stark am schwanken. Große Müdigkeit überfiel mich. Ich sah auf mein Handy. 2:23 Uhr. Ich trank die erste Flasche aus und öffnete direkt die zweite. Mittlerweile bekam ich überhaupt nichts mehr mit. Ich sank an der niedrigen Mauer der Brücke herunter und setzte auf den kalten Steinboden.

Als auch die zweite Flasche geleert war war ich vollkommen dicht. Ich hatte einen ekelhaften Geschmack im Mund und sah alles total verschwommen. Ich legte mich wimmernd auf den Boden,da ich starke Bauchkrämpfe hatte.

Nach einer Weile kämpfte ich mich wieder auf die Beine und lief blindlings auf die Straße zu. Das letzte was ich sah,waren zwei große Scheinwerfer…

 

*** Tom ***

Zum xten Mal rief ich jetzt bei Vani’s Mutter an. Es waren mittlerweile 4 Uhr morgens und Vani war nirgendwo aufgetaucht. Ich machte mir wahnsinnige Sorgen um sie. „Nein,Tom,sie ist hier nicht…ich melde mich morgen“. Damit legte Frau Malek eeetwas genervt auf. Machte sie sich etwa keine Sorgen um ihre Tochter?!

Ich setzte mich wieder zu Bill auf’s Bett,der auch ganz besorgt war. Andi war mit Gustav & Georg losgelaufen,während Sue alle Freundinnen anrief.

Niedergeschlagen kam sie wieder. „Nein…sie is nirgendwo“. Sie ließ sich neben Bill nieder. „Und jetzt?!“,fragte ich. „Warten wir erstmal bis morgen ab“,sagte Bill und gähnte. „Was?! Du willst Vani,deine beste Freundin,ernsthaft in DIESEM Zustand dadraußen rumlaufen lassen?!“. „Tom…sie wird schon bei irgendwem sein oder so…sie ist erwachsen…halbwegs zumindest…ihr wird schon nichts passiert sein“. Damit erhob er sich und ging aus meinem Zimmer. „Okay…ich gehe auch rüber…bis morgen,Tom“. Damit verließ auch Sue mein Zimmer.

Ich ließ mich auf mein Bett fallen und seufzte. Was hatte ich getan?! Mein Handy surrte. „Ja?!“. Ich bekam Hoffnungen. „Sorry,Tom,aber Vani ist nirgendswo zufinden…wir melden uns morgen“. Das war Gustav. Im Hintergrund hörte ich plötzlich Andi & Georg wild herumschreien. „Gustav! Komm her! Wir haben…“. Dann war plötzlich die Verbindung weg. Ich stöhnte. Mussten diese scheiß Handys immer dann abkacken,wenn’s wichtig wurde?!